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Markus W. Votteler
Kurse (7)
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Einführungskurs Testament und Vorsorge
Dieser Kurs vermittelt einen Überblick über die Vorsorgeinstrumente Vorsorgevollmacht, Unternehmer-Vorsorgevollmacht, Generalvollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Sorgerechtsverfügung, Bankvollmacht, Bestattungsverfügung, Testament, Ehegattentestament (Berliner-Testament) bzw. Erbvertrag, Testamentsvollstreckung und erklärt diese und deren Funktion. Der Kurs ist ein guter Einstieg, wenn Sie sich mit dem Thema Vorsorge und Erbe beschäftigen wollen. Vertiefend werden jedes Semester weitere Kurse zu allen angesprochenen Themen angeboten.
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Sie wollen Vorsorge treffen für den Fall, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihren Willen zu äußern, sei es durch Bewusstlosigkeit, Koma, dementielle Erkrankung oder durch andere Umstände? Hierfür gibt es verschiedene Vorsorgeinstrumente, mit denen Sie bestimmen können, was im Zweifelsfall geschehen soll: Patientenverfügung, Betreuungsvollmacht, Vorsorgevollmacht, Generalvollmacht. In der Veranstaltung wird dargestellt, was Sie mit diesen Instrumenten regeln können, für welche Zwecke diese jeweils sinnvoll sind und wie Sie weiter vorgehen können, wenn Sie entsprechende Vorsorgeregelungen erstellen wollen.
Vorweggenommene Erbfolge
Es kann Sinn machen, Vermögen bereits zu Lebzeiten auf die nächste Generation zu übertragen. In diesem Kurs werden die rechtlichen und steuerlichen Aspekte der lebzeitigen Übergabe von Vermögen besprochen. Folgende Stichworte seien genannt: Gezielte Übergabe einzelner Vermögenswerte, mehrfache Nutzung der Freibeträge der Erbschafts- und Schenkungsteuer, Absicherung des Übergebers, Nießbrauch, Wohnrecht, Rückforderungsrechte, Ausgleich unter Geschwistern, Auswirkungen auf das Pflichtteilsrecht, Güterstandsschaukel, Sozialhilferegress im Pflegefall, Übergabe eines Unternehmens.
Ehegattentestamente/Testamente für eingetragene Lebenspartner
Ehegatten und eingetragene Lebenspartner können nicht nur jeweils einzelne Testamente errichten, sondern auch ein gemeinsames Testament, Stichwort: „Berliner Testament“. Wo liegen die Unterschiede in der Errichtung und in den Folgen? Welche unterschiedlichen Varianten gibt es? Wie sichere ich meinen Partner bestmöglich ab? Soll der überlebende Partner nach dem Tod des ersten Partners an das gemeinsame Testament gebunden sein oder weitere Freiheiten haben? Was geschieht nach einer Scheidung? Welche besonderen erbschaftsteuerlichen Freibeträge gibt es für Ehegatten?
Das Geschiedenentestament und Testamente in der Patchwork-Familie
Als Geschiedener oder auch als Alleinerziehender ist man über gemeinsame Kinder mit dem anderen Elternteil verbunden, auch erbrechtlich. Bei minderjährigen Kindern sollte man sich für den Todesfall Gedanken über die Vermögenssorge machen. Stirbt dann auch das Kind, kann das Erbe an das andere Elternteil fließen. Diese Problematiken und Lösungen werden besprochen. In einer Patchworkfamilie treffen zwei Familien aufeinander. Die gesetzliche Erbfolge ist in dieser Situation oft ungeeignet, da im Ergebnis die Kinder des länger lebenden Partners erbrechtlich bevorzugt werden. Nach einer Darstellung der gesetzlichen Erbfolge werden verschiedene Testamentstypen als Lösungsvorschläge besprochen.
Testamente zu Gunsten von Menschen mit Behinderungen oder Empfängern von Sozialhilfe
Bei Kindern, die Leistungen der Sozialhilfe beziehen, entsteht, wenn sie erben, ein Problem. Das Kind hat sein Vermögen zu verbrauchen; erst dann tritt das Sozialamt wieder ein. Dies kann behinderte Kinder ebenso betreffen wie Kinder, die verarmt sind. Durch entsprechende testamentarische Gestaltungen ist es möglich, dem Kind langfristig Zuwendungen aus dem Erbe zukommen zu lassen und daneben weiterhin Sozialleistungen zu beziehen.
Einkommenssteuer für Rentner
Viele Rentner müssen Einkommensteuer bezahlen, wissen dies aber nicht. Später kann es zu hohen Nachzahlungen kommen. Durch die einmalige Festschreibung der steuerfreien Rentenbeträge bei Renteneintritt und die Steuerpflicht sämtlicher Erhöhungen können Rentner trotz Ansteigen des Grundfreibetrags mit ihrer Rente steuerpflichtig werden, auch wenn Ihnen in der Vergangenheit eine Freistellungsbescheinigung erteilt wurde. Die Teilnehmer erfahren, wie sich das bereits 2005 geänderte System der Rentenbesteuerung auf ihre Rentenbezüge auswirkt. Welche steuerlichen Abzugsmöglichkeiten gibt es?