Übersicht unserer Lehrkräfte
Lehrkräfte A-Z
Dipl.-Ing. Armin Bobsien
Kurse (7)
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Heizungsumstellung auf Wärmepumpe bei Wohneigentümergemeinschaften (WEGs)
Die Wärmepumpe nutzt billige Umweltwärme und ersetzt zunehmend Öl- und Gasheizungen, die mit immer teurer werdenden fossilen, klimaschädlichen Brennstoffen betrieben werden. Im Ein- und Zweifamilienhaus ist die Wärmepumpe der neue Standard, beim Neubau und auch bei der Bestandssanierung liegen mittlerweile jahrelange Erfahrungen, viel Know-how und erprobte Einbaukonzepte vor. Auch Besitzer von Mehrfamilienhäusern / WEGs haben verstärkt Interesse am Einbau einer Wärmepumpe, müssen jedoch einige spezifische Herausforderungen, z.B. im Bereich Gas-Etagenheizungen oder der Trinkwassererwärmung beachten. Die Anforderungen an die Auslegung der Wärmepumpe und des Gesamtsystems sind komplexer als bei Einfamilienhäusern. Am praktischen Fallbeispiel eines Mehrfamilienhauses mit 6 Wohneinheiten wird erläutert wie auch WEGs den Heizungstausch von einer fossilen Heizung zu einer Wärmepumpe erfolgreich bewältigen können.
Batteriespeicher: Einführung
Im Jahr 2025 wurden ca. 17% des deutschen Stromverbrauchs durch Photovoltaik gedeckt. An sonnigen Tagen produzieren PV-Anlagen oft mehr Energie als zur Deckung des eigenen Strombedarfs benötigt wird. Mit Batteriespeichern lassen sich Erzeugung und Verbrauch zeitlich entkoppeln und gleichzeitig werden die Stromnetze entlastet. In diesem Seminar erfahren Sie, warum Speicher für unsere Stromversorgung wichtig sind, wie Batteriespeicher funktionieren und sich wirtschaftlich, sicher und netzdienlich betreiben lassen. Weiterhin erhalten Sie einen Ausblick auf die Nutzung von Elektrofahrzeugen als "Speicher auf vier Rädern" und den aktuellen Stand der Regulatorik.
Wärmepumpe zum Anfassen – Exkursion
Wir laden Sie herzlich zu einer geführten Tour ein um Wärmepumpen im Praxisbetrieb in Teningen-Köndringen kennenzulernen. Bei einem gemeinsamen Spaziergang berichten drei Hausbesitzer in Köndringen, die in den letzten Jahren in ihren Gebäuden von Ölheizungen oder Gasheizungen auf Wärmepumpen umgestiegen sind über ihre Praxiserfahrungen. Die Hausbesitzer erzählen dabei über ihre Motivation für den Umstieg, ihre Vorgehensweise beim Auswahlprozess, wie sich das Heizen mit einer Wärmepumpe „anfühlt“, die Kosten für den Einbau und die Heizungsförderung und wie groß die tatsächlichen Heizkosten-Einsparungen sind. Diese Veranstaltung wird angeboten von der Klimaschutzagentur des Landkreises Emmendingen (Team Energie Zukunft) in Kooperation mit der Klimainitiative Teningen.
Heizungsmodernisierung mit Wärmepumpen
Wärmepumpen sind eine kostengünstige und klimafreundliche Heizungsalternative. Praxiserfahrungen zeigen, dass es von Vorteil ist, wenn die Hausbesitzenden sich bereits frühzeitig Grundwissen aneignen und in die Planung miteingebunden werden, eine gründliche Einweisung bei der Inbetriebnahme erhalten und in die Lage versetzt werden, entweder durch eine Fernüberwachung oder Eigenkontrolle, den effizienten Betrieb der Wärmepumpe zu überwachen und ggfls. nachzujustieren. Nicht optimal dimensionierte Wärmepumpen und suboptimale Betriebsführung verursachen unnötigen Mehrverbräuche und damit Mehrkosten. Diese Veranstaltung richtet sich an Hausbesitzer, die zeitnah eine Heizungsmodernisierung mit einer Wärmepumpe planen. Norman Hagen, Energieberater und Heizungsplaner, erklärt die Funktionsweise von Wärmepumpen und zeigt auf, was Hausbesitzer wissen sollten, um im Team mit dem Energieberater/Heizungsbaubetrieb möglichst effizient Ihre Wärmepumpe planen und betreiben zu können.
Gutes Leben im modernisierten Eigenheim
Wir Deutschen verbringen den Hauptteil unserer Freizeit am liebsten zuhause. Aber Heizkostensteigerungen, Wertverlust von 30% für Gebäude mit Öl- und Gasheizungen, Probleme beim altersgerechten Wohnen: all dies braucht kein Hausbesitzer und auch kein Mieter! Der Architekt, Bausachverständige und Gebäudeenergieberater Michael Sellner informiert über die Notwendigkeiten, die Möglichkeiten und Vorteile der Gebäudemodernisierung für eine höhere Wohnqualität, Schutz vor Bauschäden und Energiekosteneinsparung. Er zeigt an konkreten Fallbeispielen auf, wie unter Mithilfe staatlicher Förderungen ältere Bestandsgebäude energetisch und altersgerecht modernisiert werden können, um damit dauerhaft eine Steigerung der Wohn- und Lebensqualität zu erreichen.
Zukunftssicheres Heizen
Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist ein Ausstieg aus fossilen Brennstoffen erforderlich und war im von der Vorgängerregierung verabschiedeten Gebäudeenergiegesetz (GEG) auch gesetzlich klar geregelt. In der neuerlichen Novellierung zum „Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist jetzt der Einbau von Öl- und Gasheizungen unter dem Schlagwort „Technologieoffenheit“ wieder möglich, allerdings mit klaren ökonomischen Auswirkungen hinsichtlich der Betriebskosten. Insgesamt fühlen sich viele Hausbesitzer angesichts der zunehmenden Komplexität beim Thema Heizungswechsel und mangelnder Planungssicherheit verunsichert. Die Veranstaltung gibt einen anschaulichen Überblick über die neuesten Änderungen der gesetzlichen Regelungen im GModG beim Thema Heizungsmodernisierung. Die Referenten erklären weiterhin die Unterschiede verschiedener Heizungsarten, deren Kosten und staatliche Förderungen und veranschaulichen am Fallbeispiel von Kostenvergleichsberechnungen die Risiken einer „Gas-/Ölkostenfalle“.
Oberste Geschossdecke dämmen. Einfach.
Bullenhitze im Sommer im Dachgeschoss ist ein Problem in vielen Bestandswohngebäuden. Steigerung des Wohnkomforts, Heizkosteneinsparung und eine kostengünstige Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz bei einem Wärmepumpeneinbau – eine Dämmung der obersten Geschossdecke hat viele Vorteile, wird staatlich gefördert und empfiehlt sich insbesondere für unbewohnte und unbeheizte Dachräume. Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist eine der wichtigsten geringinvestiven Maßnahmen, um den Energieverbrauch zu senken. Deshalb ist sie schon seit 2014 gesetzlich vorgeschrieben und muss bei Eigentümerwechsel innerhalb von 2 Jahren umgesetzt werden. Unter fachmännischer Anleitung kann sie auch selbst durchgeführt werden. Wolfgang Winzen, Fachberater für ökologische Dämmtechnik, gibt einen Überblick über verschiedene Dämmstoffe und –verfahren und deren Kosten und erläutert wichtige bauphysikalische Hintergründe. Anhand von praktischen Fallbeispielen wird erläutert, welche Dämmsysteme sich im Rahmen einer Selbstbaumaßnahme besonders eignen und welche Punkte bei der Umsetzung zu beachten sind.