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Ehegattentestamente/Testamente für eingetragene Lebenspartner
Ehegatten und eingetragene Lebenspartner können nicht nur jeweils einzelne Testamente errichten, sondern auch ein gemeinsames Testament, Stichwort: „Berliner Testament“. Wo liegen die Unterschiede in der Errichtung und in den Folgen? Welche unterschiedlichen Varianten gibt es? Wie sichere ich meinen Partner bestmöglich ab? Soll der überlebende Partner nach dem Tod des ersten Partners an das gemeinsame Testament gebunden sein oder weitere Freiheiten haben? Was geschieht nach einer Scheidung? Welche besonderen erbschaftsteuerlichen Freibeträge gibt es für Ehegatten?
Das Geschiedenentestament und Testamente in der Patchwork-Familie
Als Geschiedener oder auch als Alleinerziehender ist man über gemeinsame Kinder mit dem anderen Elternteil verbunden, auch erbrechtlich. Bei minderjährigen Kindern sollte man sich für den Todesfall Gedanken über die Vermögenssorge machen. Stirbt dann auch das Kind, kann das Erbe an das andere Elternteil fließen. Diese Problematiken und Lösungen werden besprochen. In einer Patchworkfamilie treffen zwei Familien aufeinander. Die gesetzliche Erbfolge ist in dieser Situation oft ungeeignet, da im Ergebnis die Kinder des länger lebenden Partners erbrechtlich bevorzugt werden. Nach einer Darstellung der gesetzlichen Erbfolge werden verschiedene Testamentstypen als Lösungsvorschläge besprochen.
Einführungskurs Testament und Vorsorge
Dieser Kurs vermittelt einen Überblick über die Vorsorgeinstrumente Vorsorgevollmacht, Unternehmer-Vorsorgevollmacht, Generalvollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Sorgerechtsverfügung, Bankvollmacht, Bestattungsverfügung, Testament, Ehegattentestament (Berliner-Testament) bzw. Erbvertrag, Testamentsvollstreckung und erklärt diese und deren Funktion. Der Kurs ist ein guter Einstieg, wenn Sie sich mit dem Thema Vorsorge und Erbe beschäftigen wollen. Vertiefend werden jedes Semester weitere Kurse zu allen angesprochenen Themen angeboten.
Kann KI mein Testament erstellen?
KI kann persönliche Briefe, Texte oder Verträge entwerfen, warum nicht auch mein Testament? Ist die Situation einfach gelagert, kann das durchaus klappen. Wird es komplizierter, geht es darum, wichtige Tatsachen so zu schildern, dass die KI in vergleichbaren Situationen vorhandene Lösungen übernehmen kann. Spielt die Erbschaftsteuer eine Rolle, geht es um einzusetzende Werte? Man kommt aber dann schon an seine Grenze und möglicherweise ist das Testament nicht das einzige entscheidende Ziel. Vielleicht geht es auch darum, ob ein Paar vielleicht doch heiraten sollte oder es geht um notwendige lebzeitige Vermögensübertragungen. Es braucht also Überblick um die richtigen Informationen zu füttern. Was dann als Antwort der KI vorgelegt wird, sollte man vielleicht doch besser noch einmal fachlich hinterfragen. Der Vortrag will ein Gefühl dafür vermitteln, was KI kann und wo die Grenzen sind.
Testamente zu Gunsten von Menschen mit Behinderungen oder Empfängern von Sozialhilfe
Bei Kindern, die Leistungen der Sozialhilfe beziehen, entsteht, wenn sie erben, ein Problem. Das Kind hat sein Vermögen zu verbrauchen; erst dann tritt das Sozialamt wieder ein. Dies kann behinderte Kinder ebenso betreffen wie Kinder, die verarmt sind. Durch entsprechende testamentarische Gestaltungen ist es möglich, dem Kind langfristig Zuwendungen aus dem Erbe zukommen zu lassen und daneben weiterhin Sozialleistungen zu beziehen.
Familienabsicherung für junge Eltern
Oft sind es heute sogar die Großeltern, die darauf achten, dass das Vermögen in der Familie bleibt. Auch bei Scheidung, Tod oder Wiederverheiratung der Kinder. Das ist die eine Seite. Die jungen Eltern selbst sollten unbedingt mit einem Testament vorsorgen, um beim Tod des Partners nicht in einer Erbengemeinschaft mit minderjährigen Kindern verstrickt zu sein. Wenige wissen, dass es das Recht der Eltern ist im Testament die Nachfolge im Sorgerecht zu bestimmen und verbindliche Vorgaben für die Vermögensverwaltung zu treffen, um eine amtliche Betreuung zu verhindern. Im Vortrag lernen Sie, worauf bei einer testamentarischen Gestaltung zu achten ist. Zu Ihren Fragen wollen wir gerne diskutieren.
Online: Daten-Nachlass und digitales Erbe regeln
Im Internet entstehen mit jedem Smartphone, Tablet oder Computer viele Benutzerkonten und Passwörter.
Doch was passiert, wenn man selbst erkrankt oder nicht mehr handeln kann? In diesem Kurs erfahren Sie, wie Sie Ihre digitalen Zugangsdaten so organisieren, dass vertraute Personen im Notfall helfen können vergleichbar mit einer Patientenverfügung oder einem Testament. Wir besprechen, wie Sie eine strukturierte Sammlung von Zugangsdaten erstellen, worauf es rechtlich und praktisch zu achten gilt und wie Sie Ihre eigenen Daten dabei ebenfalls besser im Blick behalten.
Warum ist der Kurs sinnvoll?
Sie sorgen vor, entlasten Angehörige im Ernstfall und behalten selbst eine geordnete Übersicht über Ihre digitalen Zugänge.
Kursleitung: Matthias Weller
ist seit 2012 VHS-Dozent und unterstützt mit Leidenschaft bei IT-Themen wie Virtueller Unterricht, IT-Sicherheit und Mobile Endgeräte. Beruflich führte er u.a. als Trainingsmanager auch Online-Trainings durch, bildete sich in Cybersecurity, digitale Erwachsenenbildung und Digital Leadership weiter und beendete die Weiterbildung zum Digitalisierungsmanager und Social Media Manager. Danach folgten noch Lehrgänge zum Digitalen Gesundheitsbotschafter und Senioren-Medienmentor.
Vorkenntnisse:
- Grundkenntnisse im Umgang mit Computer, Smartphone oder Tablet (Windows, Android oder iOS)
Bitte bereiten Sie sich darauf vor:
Ein paar Tage vor dem Kurstermin:
- für ein optimales Erlebnis verwenden Sie idealerweise ein Headset
- alternativ können Sie auch ein eingebautes Mikrofon und einen eingebauten Lautsprecher verwenden
- bitte testen Sie ein paar Tage vorher beide Funktionen mit dem Testzugang von Zoom:
Am Tag des Kurses:
- bitte kommen Sie ca. 15 Minuten vor Beginn in den Meeting-Raum
- damit können wir im Bedarfsfall technische Fragen klären
- wir beginnen mit dem Kurs pünktlich zur angegebenen Zeit
Tipp:
Bitte legen Sie Ihr Smartphone bereit (Dies ist zwar nicht notwendig, aber hilfreich, wenn Sie integrierte QR-Codes scannen möchten.).
Das Angebot findet online auf der Plattform Zoom statt. - Bitte überprüfen Sie vor Ihrer Anmeldung, ob Sie die technischen Voraussetzungen für dieses Online-Angebot erfüllen.
Hinweise zu Zoom
Zur erfolgreichen Teilnahme an dieser Online-Veranstaltung auf der Plattform "Zoom" brauchen Sie:
- eine stabile, schnelle Internetverbindung - besser mit LAN-Kabel als im WLAN
- PC, Laptop, Mac oder ein Tablet (zur Not reicht auch ein Smartphone), jeweils mindestens mit einem Lautsprecher - empfehlenswert ist ggf. ein Kopfhörer, um ungestört von Umgebungsgeräuschen folgen zu können (Mikrofon und Webcam sind nicht erforderlich)
- der Zugang zum Online-Seminar/Webinar/Live-Stream/Meeting erfolgt über ein kleines Programm/App
- alternativ können Sie auch über den Browser beitreten (keine Installation notwendig - dieser sollte allerdings auf dem neuesten Stand sein: Firefox, Chrome oder der neue Edge auf Chromium-Basis)!
- wir empfehlen auf jeden Fall dringend, im Vorfeld diesen kurzen Selbst-Test von Zoom zu nutzen:
- während dieses Tests können Sie auf Wunsch auch gleich das Zoom-Programm für Windows oder macOS bzw. die Zoom-App für Ihr mobiles Gerät (Tablet oder Smartphone) installieren und sind damit auf jeden Fall auf der "sicheren Seite".
- wenn dieser Test "erfolgreich" abgeschlossen wurde, sollte einer erfolgreichen Teilnahme an dem Zoom-Meeting nichts mehr im Wege stehen!
Bitte warten Sie mit dem Test nicht bis kurz vor Beginn der Veranstaltung, sondern machen diesen "in Ruhe" vorab - dann haben Sie ggf. noch ausreichend Zeit, die Problemlösung anzugehen und können sich dann auf unsere Online-Veranstaltung freuen.