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Gerd Grimm (1911–1998)
Einführung in Leben und Werk eines großen Freiburger Grafikers

Zu Lebzeiten galt der Grafiker Gerd Grimm, als der einzige deutsche Modezeichner von internationalem Rang. Als so genannter „Halbjude“ konnte er während der Hitler-Diktatur seine Arbeiten nur über Vermittlung seiner „arischen“ Lebensgefährtin. verkaufen. Zur Wehrmacht eingezogen wurde er 1940, doch als „wehrunwürdger Halbjude” wieder entlassen.

1946 ging er in die USA, 1951 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in Freiburg-Littenweiler nieder. Da die Modemagazine inzwischen auf Fotografie setzten, musste er über Werbung seinen Lebensunterhalt verdienen – und gestaltete über 23 Jahre hin die Werbekampagne für die Zigarettenmarke Reval. Schöne Frauen aber blieben sein Leben lang das vorherrschende Thema. Gerd Grimm wurde zum Zeichner des „Fräuleinwunders“, „Grimms Mädchen“ wurden legendär. Emmendinger Gymnasiasten gab er 1961 ein bemerkenswertes Interview.

 

Material

Kultur am Vormittag