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Energie Management Systeme - Smart Home

Die Anzahl privat betriebener PV-Anlagen ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Neuere PV-Anlagen haben alle bereits sogenannte Home-Energiemanagementsysteme (HEMS) in den Wechselrichtern integriert. HEMS vernetzen die stromerzeugende Dachanlage mit den Stromverbrauchern (Allgemeinstrom, Wärmepumpe, E-Mobilität) und dem Batteriespeicher, helfen, durch intelligentes Einspeisemanagement den Eigenstromverbrauch aus der Dachanlage zu steigern und damit Energiekosten einzusparen. Sie ermöglichen die Überwachung der Energieströme durch Visualisierung auf dem Smartphone. Doch das ist noch längst nicht alles, denn auch neue Angebote wie „Dynamische Stromtarife“ und „bidirektionales Laden“ lassen sich mit einem „Home-Energiemanagementsystem“ nutzen. Besitzer von Bestands-PV-Anlagen, deren Systeme meist nur über rudimentäre oder keine HEMS verfügen, haben dagegen oftmals Probleme bei der Umrüstung auf Wärmepumpen oder Wallboxen, da ihre PV-Anlage keine oder nur eine eingeschränkte Möglichkeit bietet, den PV-Eigenstromverbrauch zu optimieren. Hier gibt es jedoch die Möglichkeit, ein HEMS nachträglich einbauen zu lassen. Welche Möglichkeiten zur Kosteneinsparung bieten HEMS, was sollten Hausbesitzende wissen, welche Systeme gibt es am Markt, was sollte man beim Einbau einer Wärmepumpe beachten und wie können Alt-PV-Anlagen nachgerüstet werden? Herr Thomas Haupt, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Ansbach, gibt einen Überblick über die Marktentwicklung und stellt das Forschungsprojekt HEMS- Finder der Hochschule als unabhängiges Vergleichstool vor. Der Elektrotechniker Christian Woltz berichtet aus der täglichen Praxis.